Durch die bittere Erkenntnis, dass gerade in Deutschland sehr viele Tiere, vor allem Hunde und Katzen aus dem Ausland leben, die es gar nicht geben dürfte, wenn der Mensch sich seiner Verantwortung bewusst wäre, ist der Gedanke und das damit verbundene notwendige Engagement gewachsen.

Wir setzen uns dafür ein, dass bereits vor Ort das Leid gemindert wird.

 

Denn in den meisten südlichen Ländern haben Haustiere keine Lobby. Nicht nur das Nutzvieh, auch Hunde und Katzen werden oftmals lieblos und meist unter schlimmsten Bedingungen gehalten.

 

Die Tiere werden unzureichend gefüttert und leben häufig vom Welpenalter an an der Kette. Manchen dient lediglich ein Verschlag oder eine Tonne als Unterschlupf, der jedoch so gut wie keinen Schutz gegen die heiße Sonne oder Kälte und Regen in den Wintermonaten bietet

Medizinische Versorgung gegen Mittelmeererkrankungen, Parasiten und Verletzungen kennen diese Tiere nicht. Zu allem Überfluss werden Hunde und Katzen oftmals sinnlos gequält oder aus Überdruss oder Spaß getötet.

Ebenso viele Hunde und Katzen leben auf der Straße als Streuner und kämpfen täglich um´s Überleben – gegen Hunger, Durst, Krankheit und Tierquälerei durch Menschenhand.

  

Sie alle müssten dieses Leid nicht ertragen, wenn sie erst gar nicht geboren wären.

Hündinnen können im Laufe ihres Lebens mehr als 200 Welpen zur Welt bringen. Hierbei spielt es keine Rolle, ob sie auf der Straße leben oder an der Kette liegen und von streunenden Rüden gedeckt werden.

 

Unser wichtigstes Anliegen sind deshalb Kastrationen- Pro K = Für KASTRATION

Streunende Hunde, egal ob Rüden oder Hündinnen, dürfen sich nicht mehr massenhaft und unkontrolliert vermehren.

 

Wir unterstützen daher seriöse Tierschutzvereine und Organisationen, die vor Ort die Bevölkerung über die Notwendigkeit der Kastration aufklären und Kastrationsaktionen durchführen.

Diese oft mühevolle und manchmal auch aussichtslos erscheinende Arbeit kostet nicht nur viel Zeit und enorm viele Nerven, sondern natürlich auch Geld.  

Auffangstationen vor Ort bieten den ehrenamtlichen Helfern eine Möglichkeit, alte, kranke und verletzte Tiere zu pflegen und auf ein besseres Leben vorzubereiten. Manche der Tiere hätten sonst überhaupt keine Überlebenschance. Einigen Tieren, die in ihrer Heimat keine Zukunft hätten, wird die Ausreise nach Deutschland ermöglicht. Auch hierbei sind wir behilflich. Den EU-Richtlinien entsprechend dürfen Hunde und Katzen nur mit gültigem EU-Pass ausreisen, sie müssen geimpft, gechipt und auf Tollwuterkrankung getestet sein, ehe sie in ein neues Zuhause vermittelt werden dürfen

Eine Interessensgemeinschaft sammelt keine Geldspenden
Jedoch sammeln wir Sachspenden, Medikamente, Futter und rufen zu Spendenaktionen für Tierschutzvereine, sowohl im Inland als auch im Ausland auf. Wir organisieren Hilfsgütertransporte und unterstützen in vielen anderen Bereichen. Wir machen auf seriöse Organisationen aufmerksam und stellen auch sehr gerne den Kontakt her.

Wir stehen gern als vorübergehende Pflegestelle, als Fahrdienst vom Flughafen ins neue Zuhause sowie als Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Adoption eines Tieres zur Seite.

In Deutschland klären wir auf verschiedenen Veranstaltungen und Märkten über unsere Arbeit auf.

Eine Übersicht über alle Termine finden Sie auf der Seite Aktionen.

 

Tierschutz beginnt aber auch schon vor der eigenen Haustür: z.B. beim Nachbarn, der sich einen Hund zulegt, ohne sich vorher über Rasse und Wesen des Tieres zu informieren oder einen Hund aus Mitleid adoptiert - vielleicht ja auch aus dem Urlaub mitgebracht - und mit den Anforderungen und Ansprüchen einfach überfordert ist. Oder sein Tier aus anderen Gründen mangels besseren Wissens nicht artgerecht hält.

Wir bieten Hilfestellung für „Hunde- und Katzen-Anfänger", geben Tipps und stehen mit Rat und Tat zur Seite wie Urlaubsbetreuung, Erziehungshilfe, Ernährungsberatung und Aufklärung in allen Bereichen.

Wir verurteilen nicht, wir öffnen neue Wege durch Wissen und langjährige Erfahrung, die wir gerne weitergeben.