Der ängstliche Hund

 

Die Erwartungshaltung an den Hund von heute ist enorm gestiegen, ohne dabei zu berücksichtigen, dass wir als Halter unserem treuen Vierbeiner dabei verstärkt helfen müssen, unsere komplizierte Welt verstehen zu lernen. (Dabei ist der Hund um einiges lernfähiger und vor allem lernwilliger als mancher Hundehalter.)

Immer noch gilt weitverbreitet die „alte Schule" in der Hundeerziehung. Statt seinen vierbeinigen Freund als Individuum anzusehen, muss sogar der treueste aufgrund von Unwissenheit und Unverständnis die tollkühnsten Erziehungsmethoden über sich ergehen lassen. Die Signale eines Hundes werden völlig falsch interpretiert:

So ist es auch mit der Angst beim Hund, die immer individuell angesehen werden muss!

Verschiedene Gründe können zu einem Angst-Panikverhalten beim Hund der Auslöser sein:

  •  mangelnde Sozialisierung in der Prägephase ( an Menschen, Artgenossen, Umweltreize)
  •  Misshandlung
  •  traumatische Erlebnisse (bspw. Unfall, Beißattacken usw.)
  • Fehlverknüpfungen 
  • Die Angst oder Zustand der Mutterhündin (Stress überträgt sich auf ungeborene Welpen)
  •  Krankheit
  • Genetischer Defekt (U. a. durch falsche / unkontrollierte Züchtung)
  •  Haltungsbedingungen
  • Überholte / falsche  Erziehungsmethoden
  • Überforderung

Ausführliche Hinweise, Tipps und Anregungen hat für Sie zusammengestellt:

Maike Schlarbaum

 

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Der ängstliche Hund
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